Fliegen

Tipps für DA40 D

Ordentliche Vorbereitung für einen sicheren Flug!

Austrimmen

Für gewünschte Fahrt austrimmen

Das Flugzeug ist stets so auszutrimmen, das es auch ohne Hände am Steuer geflogen werden kann (Ruderkräfte "weg trimmen").

Die Stabilitätseigenschaft des Flugzeugs sorgt dafür, dass - einmal ausgetrimmt - das Flugzeug die eingestellte Fahrt hält.

Das Flugzeug wird immer für eine gewisse Fahrt ausgetrimmt.

Geschwindigkeit

Geschwindigkeit genau einhalten (nicht zu schnell fliegen!)

Unerfahrene Piloten fliegen die DA40 TDI während ihrer ersten Flüge in der Platzrunde stets zu schnell. Die Einhaltung der korrekten Geschwindigkeit wird während der Einweisung trainiert.

Trimmung

Die Trimmung manuell einstellen, um besseres Gefühl für das Flugzeug zu bekommen

Leistungshebel

... schnell(er) bewegen!

Die Leistung der DA40 TDI / NG muss bei der Landung relativ viel und schnell angepasst werden. Der Leistungshebel wird bei der Landung so eingestellt, dass eine konstante Sinkflugrate von ca. 300 Fuß pro Minute eingehalten wird.

Höhenruder

... langsam(er) steuern!

Das Höhenruder der DA40 ist sehr empfindlich. Es genügen kleine Ausschläge, um den Anstellwinkel des Flugzeuges relativ stark zu ändern. Deshalb muss das Flugzeug stets ausgetrimmt und das Höhenruder sehr vorsichtig betätigt werden.

Im Steigflug das Flugzeug nie über 10° über Horizont ziehen, da die Fahrt sonst extrem schnell abnimmt! Zu kleine Winkel wiederum können zur RPM Overspeed des Propellers führen.

Insgesamt ist die DA40 D ein Flugzeug, dass im Vergleich zu anderen Flugzeugen der Echo-Klasse relativ präzise geflogen werden sollte.

Flugtechnik verbessern

Mit richtiger Technik sicher fliegen

Steigen

Reihenfolge P-A-T

  1. Power - Leistung geben
  2. Attitude - Anstellwinkel einstellen
  3. Trim - Austrimmen

Ausleiten

Reihenfolge A-P-T

  1. Attitude - Anstellwinkel einstellen
  2. Power - Leistung reduzieren
  3. Trim - Austrimmen

Touch-and-Go

Aufsetzen und Durchstarten

Nach der Landung:

  1. Mittellinie halten
  2. Flaps T/O
  3. Power MAX

Warum ist die Reihenfolge beim Aufsetzen und Durchstarten anders als bei der Durchstartemanöver? Simpel: beim Aufsetzen und Durchstarten haben wir die Räder schon auf die Bahn gesetzt und wir wollen nicht lateral (nach links) ausbrechen und in Berührung mit Landebefeuerung usw. kommen.

Wenn wir Gas rein geben will das Flugzeug nach links. Wenn wir jetzt die Flaps auf T/O setzen verlieren wir kurz Blickkontakt mit der Bahn. Und da alle Piloten schon auf die linke Hälfte der Bahn landen ist die Gefahr sehr groß dass wir aus der Bahn ausbrechen. Deshalb ist die Reihenfolge hier anders.

Go Around

Durchstarten

Reihenfolge:

  1. Power MAX
  2. Pitch up (ca. 5° bis 10°)
  3. Flaps T/O

Höhe gewinnen hat hier die höchste Priorität, da wir z.B. während eines Approach die Minima erreicht und keinen Blickkontakt mit der Bahn haben. Den sichersten Kurs ist: zuerst maximalen Gas geben, Steigflug stabilisieren und schließlich das Flugzeug für das Steigen konfigurieren.

Rechter Tank ist leer

Umpumpen

'Fuel Transfer' nicht vergessen!

Beim Umpumpen Finger auf dem Schalter belassen, um den Vorgang nicht zu vergessen.

Im rechten Bild hat der Pilot den Schalter vergessen und der rechte Tank wurde leergepumpt.

DEPARTURE Briefing

Beispiel DA40 NG:

  1. Holding short at Alpha, RW 25, 1.5 km long
  2. Light wind from right
  3. After Departure: Turn Left and Climb 1.500 ft
  4. Rotation Speed: 67 KIAS
  5. Climb Speed (with T/O Flaps): 72 KIAS, 5° over Horizon
  6. At Safe Altitude: accelerate 88 KIAS, maintain positive Attitude to avoid Prop overspeed
  7. Above 72 KIAS: Flaps CLEAN

EMERGENCY Briefing

Beispiel DA40 NG:

In Case of Emergency:

  1. On Runway: Power IDLE, apply Brakes
  2. After Take-Off with remaining Runway: Power IDLE, apply LDG Flaps, land straight ahead, apply FULL Brakes
  3. After Take-Off and no remaining Runway: speed for best GLIDE: 88 KIAS, apply LDG Flaps, land on field 30° to the right (or to the left)
  4. In case of Emergency: "I fly the aircraft, you make R/T Communications"